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Law - made in Germany |
06.11.2008, 09:13 |
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Das deutsche Recht mit seinen kontinentaleuropäischen Wurzeln soll künftig
stärker am globalen Wettbewerb der Rechtsordnungen teilnehmen. Das will ein
Bündnis für das deutsche Recht erreichen, das sich am 27.10.2008 in Berlin
vorgestellt hat.
Das Bundesministerium der Justiz (BMJ) und die juristischen Berufsorganisationen
Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK), Deutscher Anwaltverein (DAV), Deutscher
Richterbund (DRB), Bundesnotarkammer (BNotK), Deutscher Juristinnenbund (djb)
und Deutscher Notarverein (DNotV) wollen mit ihrem Bündnis vor allem bei
Unternehmen im Ausland für die Effektivität und hohe Kostentransparenz des
deutschen Rechts werben.
Die Zeit ist reif, gemeinsam auf die Vorzüge des deutschen Rechts international
hinzuweisen: Deutschland gehört zu den wirtschaftlich leistungsstärksten Ländern
der Welt. Deutsche Produkte genießen weltweites Ansehen. "Made in Germany" ist
daher ein internationales Qualitätssiegel. Das deutsche Recht trägt zu diesem
Erfolg erheblich bei. Es ist effizienter, kostengünstiger und berechenbarer als
andere Rechtsordnungen - gute Gründe für Investitionen in Deutschland.
Das Bundesministerium der Justiz (BMJ) hat daher mit den deutschen juristischen
Berufsorganisationen ein gemeinsames Positionspapier verabschiedet, das ein
Zehn-Punkte-Rahmenprogramm für die Vorteile des deutschen Rechts auch im
globalen Rechtsverkehr enthält. In diesem Rahmenprogramm heißt es:
"Deutschland muss sich im internationalen Wettbewerb der Rechtsordnungen stärker
als bisher engagieren. Dies gilt sowohl für die Außendarstellung des
kontinentalen Rechtsstandorts Deutschland als auch für die internationale
rechtliche Zusammenarbeit mit anderen Staaten."
Die juristischen Berufsorganisationen werden in Kürze eine Broschüre mit den
Vorzügen des deutschen Rechts unter dem Motto "Law made in Germany"
veröffentlichen, die zum Auftakt einer Informationsaktion werden soll. |
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